Adobe Premiere WS7: Extras

Hier werden noch ein paar Ergänzungen zum Programm geliefert. Ich habe mich zu diesem Weg entschlossen, um die Workshops zu den Einzelthemen dadurch deutlich schlanker werden zu lassen…Beginnen wir bei einer Ergänzung zum Arbeiten mit Projektfenstern. In großen Projekten ist es sehr praktisch, dass uns Premiere verschiedene Verhalten Ablagen zu behandeln zur Wahl stellt. Ein Ordner kann per Doppelklick als neues Fenster geöffnet werden, mehrere schwebende Fenster können natürlich auch wieder als Reister in einem neuen Ablagefenster miteinander kombiniert werden…, eine Ablage kann aber auch über Doppelklick und Strg als neuer Reiter im alten Projektfenster geöffnet werden oder…per Doppelklick und Alt an Ort und Stelle geöffnet werden. Dieses Verhalten des Programms ist wie immer natürlich auch individuell anpassbar…über die Voreinstellungen. Das Bild rechts zeigt uns diese Voreinstellungsmöglichkeiten. Besonders für den, der ein großes Projekt mit vielen Ablagen und…mehreren Monitoren bearbeitet, wird diese Möglichkeiten bald sehr schätzen. Noch ein Hinweis soll der Suchfunktion gelten. Das Verhalten der Suche ist etwas gewöhnungsbedürftig. Sobald die Suche aktiviet wurde, zeigt das Projektfenster nur noch die Ergebnisse und Ordner an. Die aber scheinen bei Öfnnen leer. Hier muss er Cutter erst per Klick auf das x neben dem Suchfenster die suche deaktivieren. Erst danach wird wieder der komplette Inhalt des Projektfenstersw angezeigt.

Clips ersetzen. Was ja vorkommen kann…: wir haben das projekt geschnitten und beim Durchsehen fällt nun auf, dass ein bestimmter Clip im Schnittfenster doch nicht optimal passt. In solch einem Fall sollen aber die Zeitlänge, die Efekte oder Blenden erhalten bleiben? Prima…genau diesen Komfort bietet das Programm. Einfach den Clip im Schnittfenster markieren…einen in der Ablage z.B und dann…rechter Mausklick Clip ersetzen. Das Bild links zeigt dann das folgende Fenster. 2 der 3 optionen für Clip ersetzen sind sicher selbsterklärend. Die 3. „…mit Frameabgleich bedarf einer Erläuterung. Die Option erlaubt einen vorab ausgewählten Frame des Quell-Clips am Punkt des Abspielkopfes erscheinen zu lassen…. Eine öetzte Möglichkeit ergibt sich per Drag und Drop. Hierzu einfach den zuersetzenden Abschnitt im Schnittfenster markieren, dann einen Clip in der Ablage und schließlich bei gedrückter Alt-Taste per Drag und Drop ins Schnittfenster ziehen. Alles passt solange, wie der neue Clip mindestens so lang ist, wie der im Schnittfenster zu ersetzende.

TimeWharp oder Zeitneuberechnung. In einem anderen Workshop hatten wir bereits das Rate-Werkzeug vorgestellt, mit dessen hIlfe sich Zeitlupenfunktionen ergeben. Das deutlich bessere Verfahren ist aber eine Funktion , die früher nur von After Effects bekannt war, nun aber von Premiere selbst angeboten wird. Die Zeitneuberechnung. Gehen wir dazu in das Fenster „Effekteinstellungen“. Dort gibt es standartmäßig schon unter der Deckkraftreglung die Option Zeitneuberechnung. Das Bild zeigt alles , was dazu nötig ist diese Funktion in Premier zu steuern: Wir brauchen 2 Marken, die in und out Punkte der Funktion festlegt. (Keyframe setzen im Schnittfenster). Es zeigt die graphische Darstellung des Effekts im Schittfenster. (Wie Hüllkurven per linker Maus absenkbar oder heraufzufahren) …Die Marken sind teilbar.Dies zeigt die Abbildung leider nicht. Durch das Teilen (Markieren und mit linker Maus aus der ersten Marke ziehen) sind weichere Übergänge linear oder logarithmisch (kurvig) herstellbar. Ein letzter Hinweis: Der Timewharp funktioniert nur, wenn hinter dem behandelten Clip kein weiteres Material mehr liegt. Darauf ist dringend zu achten. Sonst ist die Option eingegraut.

Spectral Noise Reduction. Für den Video Cutter ein immer wiederkehrendes Ärgernis. Tonmaterial ist leider nicht störungsfrei. Premiere bietet hier ein sehr gutes Filterelement zur Noise Reduktion an. In einem 2schrittigen Verfahren wird zunächst das Geräusch analysiert um dann über max. 3 Frequenzfilter beseitigt oder zumindest minimiert zu werden. Wir rufen also zunächst übver Effekte den Spectral Noise Reduction Filter auf. Am besten ist es, wenn nun das Filterfenster abgedockt wird. Danach beginnt die Fehleranalyse. Anschließend gibt es die Option per Mausanzeige die Störung dem Filter zu zeigen, um sie dann zuletzt durch Drehregler leiser zu machen. Da dies zumeist nicht auf Anhieb alle Störfrequenzen beseitigt, gibt der Filter uns die Gelegenheit, dies mit max. 3 ähnlichen Frequenzen zu tun…z.B wieder durch Zeigen per Maus. Übergeben wir anschließend den SoundClip an Adobe SoundBooth (Audiomateial im Schnittfenster markieren/rechter Mausklick) so rendert Premiere den zuvor eingesetzen Filter schon mit ein… Das ist im Gegensatz zu füheren Versionen nun wirklich ein Workflow wie aus einem Guss.

Premiere nach Encore CS3. Den Export nach Encore gestalten wir im Grunde in 2 Schritten. Encore ist für den Videoschnitt insofern wichtig als wir hier eine professionelle DVD mit Menügestaltung oder eine BlueRay-Disc oder eine FlashPräsentation erstellen können. premiere hat entgegen früheren Versionen ab CS3 keine eigene DVD-ERstellungsfunktion mehr. Selbst die integireirte 5.1 DolbySurround Audiofunktion ist auf 3 TestEncodings beschränkt und muss danach durch Kauf entsperrt werden. Also allein schon, wenn wir ein projekt in 5.1 ausgeben wollen , ist Encore dafür unser Werkzeug, weil in ihm der Surround-Encoder enthalten ist.

2 Schritte für den Export:Bevor es so weit ist wie in der Abbildung dargestellt, sind vielleicht schon im Schnittfenster Entscheidungen zu treffen. Der erste Schritt also: im Schnittfenster können über die Encoremarken (DVD-Symbol links oben im Schnittfenster) Kapitelmarken zu setzen, die Encore später automatisch erkennt und übernimmt. Die Schnittmarken wirken nicht mehr so. Sie sind seit CS3 allein für das Anfahren , die Verwaltung großer Sequenzen gedacht. 2. Über Datei/Exportieren/Encore erreichen wir den oben im Bild dargestellten Dialog. Grundsätzlich können alle Bereiche des Projekts oder nur Arbeitsbereiche exportiert werden.

Export. Neben den einfachen AVI Exporten oder dem FrameExport nach Photoshop bietet uns Premiere den MediaEncoder (Datei/Export/MediaEncoder. Neben den schon bekannten Möglichkeiten Filme hier als Mpeg1+2 zu exportieren enthält Premiere neue 2 Codex; H264 und Flash. Beide Varianten können auch als BlueRay-Option angewählt werden. Mit Hilfe des H264 können nun Projekte auch für Playstation oder mobile Anwendungen gerendert werden. Oder unter den benutzer definierten Einstellungen finden sich nun solche , die optimiert sind für MyTube, YouTube und viele andere Dienstanbieter. Die Fülle der Kombinationen ist so unübersichtlich, dass dieser Workshop sie nicht darstellen kann. Hier gilt wie so oft…reinschauen und staunen, experimentieren…usw. Wer nur einfach ein Filmprojekt für die DVD vorbereiten will, rendert es als Mpeg2..oder Mpeg2 DVD.

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Dies ist ein Blog zum Austausch von Erfahrungen mit Lerninhalten des Faches Medienproduktion der 2jährigen Berufsfachschule für Medientechnik am Käthe Kollwitz Berufskolleg in Oberhausen.