HDR mit Photoshop CS3
Im Prinzip bietet PS CS3 eine Automatik, mit der sich ohne große Mühen ein HDR-Bild erstellen lässt. Daneben gibt es dann aber auch noch für die Fans des Selbermachens und also die Virtuosen in Photoshop die Möglichkeit über Ebenenmasken ein HDR Bild zu bauen.(vgl. unten 3.)
Konzentrieren wir uns aber zunächst auf die Methode 1: HDR-Bilder in Photoshop mittels Automatik.In diesem einfachen Verfahren gibt es allerdings 2 Dinge zu berücksichtigen: A: Der Photograph muss vorab eine Fotoserie gemacht haben, die die unterschiedlichsten Beleuchtungs-Situationen des Bildes berücksichtigt. Bilder , die sich auf die hellen Partien des Bildes konzentrieren und solche die die dunklen gut durchzeichnen. D.h. im einen Fall werden wir die hellen Partien gut durchgezeichnet haben,mit dem Manko, dass die Tiefen „absaufen” (also nur noch einfach schwarz sind…), im anderen Fall werden die dunklen Bereiche gut durchgezeichnet, die hellen dafür aber deutlich überstrahlt..nur noch weiß erscheinen… (die Lichter laufen aus)….Gut ist es, wenn der Fotograf auch noch Bilder macht, die irgendwo zwischen diesen denkbaren Extremen liegen.
B. Die so entstandenen HDR Bilder müssen in einen anderen Modus umgerechnet werden, da die so entstandenen HDRs für (die meisten)Grafik-Karten derzeit noch nicht darstellbar sind…. Berücksichtigt man dies, erhalten wir sehr schöne Bilder mit großem Dynamik-Bereich zw. dunklen und hellen Partien -eben High Dynamic Range -Bilder
Vorgehensweise im Einzelnen
Wir rufen in PS CS3 unter Datei den Menü-Punkt „Automatisieren/zuHDR zusammenfügen” auf. Das folgende Dialog-Fenster stellt uns sowohl die Option ganze Ordner zu importieren als auch die einzelner Dateien zur Verfügung….über „Durchsuchen” wird das gewünschte Verzeichnis angefahren oder die zu wählenden Dateien.Durch bestätigen über „OK” lädt nun Photoshop die entsprechenden Dateien. Dies kann je nach Rechner schon eine Weile in Anspruch nehmen.Das anschließend gezeigte Ergebnisfenster….
Lässt den Betrachter vielleicht enttäuscht sein. Dennoch bitte nicht verzagen. Wir bestätigen einfach durch „OK” das übel aussehende Ergebnis.( Es liegt daran, dass HDR-Bilder auf der Ebenen einer Informationstiefe von 32 Bit zusammengerechnet werden. Anschließend aber ist die Grafik-karte nicht in der Lage…dieses feine Ergebnis auch wirklich darzustellen. Das Ergebnis ist also nur schlecht dargestellt. Es führt auch zu keiner wesentlichen Verbesserung, würden wir im HDR-Ausgabe-Fenster die Option 8-bit anwählen. Warum das so ist? Ehrlich gesagt, weiß ich mir da auch keinen Rat.- Wir müssen also anders den Modus umstellen. Wir gehen nach dem OK im HDR-Fenster auf den Menü-Punkt „Bild /Modus/8-bit” .
Seltsamerweise öffnet sich nun ein Dialog „HDR-Konvertierung”. Was nun folgt ist ein sehendes Experimentieren mit den vorhandenen Schiebereglern und der „Toning-Kurve” bzw. dem Histogramm. (Bitte den Doppel-Pfeil neben „Toning-Kurve” anklicken, damit das Histogramm und die Einstellmöglichkeiten sich öffnen) Tipp: die besten Ergebnisse werden in der Regel mit der Grundeinstellung „lokale Anpassung” erzielt. Wie wir es aus der Tonwert-Kurve oder der Gradationskurve bereits kennen, ist es in jedem Fall empfehlenswert, den Schieberegler im Gradationkurvenfenster an die ausgefüllten Kurven -Bereiche heranzuziehen. Ansonsten gilt auch hier: So lange experimentieren, bis ein gut durchbelichtetes Ergebnis da ist. Anschließend ist eine Bildbearbeitung noch sinnvoll …z.b. wie in den Bildbesipielen den Blau-Stich zu entfernen.Viel Spaß -
HDR über Ebenen oder Ebenenmasken
1.Zunächst werden wieder die entsprechenden Bild-Dateien in einer einzigen PSD- Datei zusammengeführt. (in unserem Beispiel also eine Datei mit 5 Ebenen. 2.Aus Bearbeitungs und Sichtbarkeitsgründen fügen wir eine 6 Ebene hinzu über das Dreieck im Ebenen-Fenter:”neue Ebene”. 3.Anschließend wird sie mit Weißer Farbe gefüllt und an die unterste Position gezogen.4. Die anderen Ebenen am besten darüber in einer bestimmten Reihenfolge (von hell nach dunkel oder umgekehrt) sortieren.5. Dann sollten ale Ebenen aktiviert werden und über „Bearbeiten/Ebenen automatisch ausrichten” feinjustieren. Denn, nicht immer schießt der Fotograf Bilder, die exakt im Bildausschnitt übereinstimmen.Erst recht nicht, wenn er aus der Hand arbeiten musste. Aber auch auf dem Stativ können Verschiebungen durch Berührung der Kamera halt passieren.6.Danach schalten wir alle Ebenen außer der dunkelsten ab.7.Nun geht’s weiter über „Auswahl/Farbbereich”. In dem Dailogfenster sind nun verschiedene Optionen möglich. Oft wird für HDR-Bilder einfach eine Auswahl erstellt über „Lichter”, „Tiefen” und „Mitteltöne”. Je nach Motiv ist allerdings auch eine Auswahl über Farbtöne , die mit der Pipette solang hinzu gefügt werden, bis die Auswahl dann das ergibt, was wir als gut belichteten Bereich verstehen.Bei der Auswahlerstellung über die Lichter, Mitteltöne und Tiefen sind solche Ergänzungen der Auswahl nicht möglich. Hier arbeitet PS automatisch
Gehen wir wie in unseren Beispiel-Bildern den Weg über die Lichter…usw. erstellen wir wie folgt dann die weiteren Schritte. 8. Wir wählen in der dunkelsten Ebene die Lichter aus und bestätigen mit „OK”.9. Über den Button unter der Ebenen-Palette erstellen wir anschließend eine Ebenenmaske („Ebenenmaske hinzufügen”).10. Genauso verfahren wir mit der hellsten Ebene, nur dass wir hier die Tiefen auswählen und anschließend wieder mit dieser Auswahl eine Ebenenmaskierung hinzufügen. 11. Zum Schluss fehlen noch die Mitteltöne als Auswahl. Hier wählen wir eine mittlere Ebene…, verfahren wie oben bei den Tiefen und Lichtern… und fertig ist unser HDR. 12.Soll noch nachbearbeitet werden folgen eben noch die notwendigen Schritte zum Beispiel über Arbeit in der Gradationskurve…. Mühevoll aber schließlich belohnt erhält man zum Schluss eine ausgewogene Bild-Datei mit großem Dynamikumfang.
Ein Bild des Resulates wäre sehr schön gewesen ….
Gruß
Ich habe mich mit beiden Varianten dieses Tutorials befasst, jedoch bei keiner das gewünschte Ergebnis erziehlt. An HDR ist die Automatisieren-Variante noch am nächsten rangekommen , die Manuelle Methode allerding ergibt, nun ja, besch…eidene Bilder!
Ich habe viel rumprobiert mit diesen beiden varianten und bin zu dem Schluss gekommen , das Photoshop nur bedingt zur Erstellung von HDR aufnahmen geeignet ist. Dieser Eindruck wird auch dadurch bestätigt, dass es so gut wie kein gutes Tutorial für Photoshop gibt um HDRs zu erstellen . In so ziemlich jedem 2. wird auf andere “spezielle” HDR Programme verwiesen um professionelle Bilder zu erstellen.
um zu verstehen, warum man mit welchem hdr programm bei welchen bildern mehr erfolg hat, müsste man die arbeitsweisen der jeweiligen programme genauer kennen….wers ganz genau wissen will , der lese sich ein bei….
(literturverweis folgt..ich bin hier noch im urlaub)
Hallo
ich hab gerade ein echt gutes Photoshop Tutorial gefunden!
In diesem wird vom Fotographieren bis zum erstellen des HDR-Bildes alles erklärt!
Übrigens gibts in dem Kanal von MyPhotshopHD noch weitere spannende Tutorials!!
LINK: http://www.youtube.com/user/MyPhotoshopHD