Dieses Mal hatten unsere SchülerInnen der Oberstufe eine z.Teil knifflige Aufgabe zu lösen. Sie sollten im Genre ihrer ersten Fotofreiarbeiten nun in demselben Genre arbeiten, nur diesmal im HDR-Format. Also wer in der Unterstufe sich mit Portrait, Architektur oder inszenierte Fotografie beschäftigte, sollte nun auch wieder Portraits…usw. …anfertigen…nur eben in HDR.
HDR – das heißt zunächst high dynamic range und bedeutet übersetzt Bilder mit großem Dynamik-Umfang. Also: Das Dunkle ist gut durchgezeichnet ebenso wie die Lichter nicht auslaufen, sondern in klaren Kontrasten das Fotografierte darstellen.
In den Bildern der diesjährigen Oberstufe wurde mir der besondere Reiz der HDR – Fotografie für die Porträitsfotografie deutlich. Hier ergibt sich eine z.Teil unglaubliche Dramatik, auch Mystik im Ausdruck, die sonst Bilder ganz großer Fotografen auszeichnen. Ob das zur Charakterdarstellung der jeweiligen Person noch passt, müssen die beurteilen, die die fotografierten Menschen kennen. Es wäre schade, bliebe es nur beim Effekt. Schade für die Porträitierten. Die Bilder aber sind doch klasse, oder?















gute hdri aufnahmen sehen anders aus – sorry, aber die fotos haben trotz grösserem tonwertumfang, eher nicht an qualität und aussage gewonnen. welche software wurde verwendet und aus wieviel aufnahmen wurde hdri generiert?
die frage nach der anzahl der zu grunde gelegten bilder ist von fotograf sehr unterschiedlich zu beantworten. zwischen 3 und 5 ….. was nun die kritik an der qualität der bilder angeht, so teile ich sie bei mehr als der hälfte der bilder nicht. ich stimme im übrigen auch nicht mit der gemeinde der hdr – fans überein, die glauben, brüllende farben seien eine qualitätssteigerung. mancher dieser bilder haben eben einen z.t. sehr subilen zugewinn an tonwert und bildaussage…. wer allerdings einmal die fotos von laura kaczmarek sich anschaut, der sieht , wenn er sieht. noch ein hinweis… gerade in den portraits erreicht hdr, was sonst z.b ein a. watson nur schafft. eine nuancenreiche darstellung von (haut)strukturen.
die bilder wurden in photoshop erstellt. im übrigen…einige schüler verglichen die ergebnisse mit denen von photomatix. und die meisten kamen zu dem schluss, dass photoshop bessere resultate liefert.
photomatix pro ist ps (nutze noch CS3) um einiges überlegen. allerdings muss man sich in die bedienung gründlich einarbeiten. btw. ich sehe, sagen die leute von mir…ganz ordentlich. wenn sich die camerahersteller anstatt auf pixel-hype, auf besser ccd’s konzentrieren würden, würde diese recht aufwendige bearbeitung gar nicht nötig sein. schaun mer mal, was da ncoh so im rohr ist.
ansonsten empfehle ich zum thema HDRI das buch von Christian Bloch „HDRI-Handbuch“in dem weitgehend alle software pakete mit ihren eigenheiten sehr gut beschrieben sind. auch sonst ist da ganz nützliches zu dem thema drin.
beschreibung hier:
http://www.digitalkamera.de/Buch/Christian_Bloch/Das_HDRI-Handbuch/591.aspx